Uni, Dom, Friseur und Döner
Mit diesen vier Begriffen lässt sich der Wandertag der 10c, der am 29. Mai stattfand, am besten umschreiben. In Begleitung unserer Klassenlehrkräfte Frau Berendes und Herrn Brunnert begaben wir Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c uns am Freitagmorgen gut gelaunt zum Bahnhof, um dort natürlich gleich mit einer knapp halbstündigen Verspätung des Zuges konfrontiert zu werden. Davon ließen sich die Beteiligten jedoch die gute Laune nicht verderben, sondern man nutzte die Zwangspause, um mit ehemaligen Schülern, die am Gleis reichlich vorhanden waren und nunmehr als Studenten ebenfalls auf den Zug warteten, ins Gespräch zu kommen. Vor Ort angekommen wurde zunächst die Ludgerikirche aufgesucht, die wegen ihrer Darstellung des Jesus ohne Arme besonders berühmt ist. Anschließend ging es zur Lambertikirche mit ihren berühmten Käfigen. Natürlich wurde am Prinzipalmarkt auch das Rathaus besichtigt, leider wurde uns aber der Zutritt zum Friedensaal verwehrt, weil dieser bereits überfüllt war. So ging es an der Statue des Kardinals von Galens, der erst vor kurzem Gegenstand des Religionsunterrichts gewesen war, und am Dom vorbei weiter zu den Gebäuden der Universität, die in der Nähe des Domplatzes lagen.
Die Universitätsgebäude Fürstenberghaus und Juridicum wurden besichtigt, allerdings gab es wegen der herrschenden Pfingstferien dort nicht gerade viel Publikumsverkehr. Umso mehr waren wir erstaunt, dass im Lesesaal der Universität und Landesbibliothek fast alle Plätze mit Studierenden besetzt waren, obwohl doch eigentlich gerade die einwöchigen Pfingstferien der Uni waren. Danach warfen wir noch einen Blick auf das Schloss, in dem heutzutage die Verwaltung der Universität untergebracht ist. Bevor wir im Anschluss daran die Überwasserkirche besichtigten, machten wir noch einen kurzen Fotostop vor dem Antiquariat, das aus den Wilsberg Krimis bekannt ist. Um kurz vor zwölf waren wir dann wieder am Dom, durch den wir schon am Vormittag einmal gelaufen waren. Jetzt aber schauten wir uns das beeindruckende Spiel der astronomischen Uhr an, welches immer um Punkt 12:00 Uhr stattfindet. Nach so viel geistigem Input durch die Besichtigung der Universität und der verschiedenen Kirchen hatten wir uns dann unsere Freizeit redlich verdient. Zunächst ging es für alle zum Mittagessen, wobei viele ein beliebtes Fast Food Restaurant oder auch eine über die Grenzen von Münster hinaus bekannte Dönerbude in der Nähe des Bahnhofs aufsuchten. Die dann noch verbleibende Zeit bis zur Rückfahrt wurde zum Bummeln, Eis essen, in der Sonne sitzen, aber auch von zwei Schülern zum Friseurbesuch genutzt. Dass der Zug auf der Rückfahrt wieder Verspätung hatte, hatten wir schon fast erwartet, trotzdem schaffen wir es noch pünktlich, um 15:30 Uhr wieder an der Schule zu sein, so dass alle ihren Bus nach Hause erreichten.
Obwohl viele von uns schon vorher häufiger in Münster gewesen waren, haben wir noch viel Neues und Interessantes gesehen.


von Mila Konieczny (10c)