In der Woche vor den Herbstferien haben die Schülerinnen und Schüler der Q2 eine Studienfahrt gemacht.
Hier sind Zitate der Gruppe die nach Amsterdam gefahren ist:
„Unglaublich dort zu stehen, wo Anne Frank 84 Jahren zuvor an ihrem kleinen Schreibtisch im winzigen Zimmer an ihre Kitty schrieb. Zu wissen, wie sie von einer Zukunft als Schriftstellerin träumte, wie sie im letzten Deportationszug von Amsterdam nach Auschwitz saß, wie ihre Freunde ihr Leben aufs Spiel setzten, um ihnen zu helfen. Die Emotionen brechen nur so über einen hinein und ich war fassungslos. Letztlich ist es jedoch der Stolz darauf, Schüler einer Anne-Frank Schule zu sein, den ich mitnehme.“ (Adrian)
„Meine Highlights waren das Anne-Frank-Museum und die süßen Cafés in Amsterdam. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein, weil ich sonst viele Dinge verpasst hätte, die uns als Gruppe verbinden.“ (Janna)
,,Unser Highlight waren die schönen Abende zusammen mit unseren Freunden und die Grachtenfahrt durch Amsterdam.“ (Emma&Pia)
„Die Fahrt war sehr lehrreich und mein absolutes Highlight war das Museum „This is Holland“ mit der 5D-Flug-Erfahrung über die Niederlande. Der Butcher Burger nebenan ist zum weinen lecker.“ (Linus&Adrian)
„Mein Highlight der Fahrt war der Ausflug zum Strand. Das Wetter war richtig schön und man konnte entspannt am Strand liegen und dem Rauschen des Meeres lauschen.“ (Gideon)
„Die Formel 1 Strecke in Zandvoort war sehr beeindruckend! Es war interessant, auf den Grand Stand zu gehen und aus der Boxengasse beim Training zuzuschauen.“ „Die Aussicht von dem Strandcafé direkt am Meer waren super!“ (Moritz&Steffen)
„Der 5D-Flug über die Niederlande war für uns das Highlight der Kursfahrt. Es war eine ganz andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen. Vor allem die Effekte haben das Erlebnis besonders gemacht.“ (Tyler&Jan)
,,Unser Highlight war es, Amsterdam zu Fuß zu erkunden und Zeit mit Freunden zu verbringen. Besonders die Grachtenfahrt und das 5D-Erlebnis waren richtig schön.” (Marei&Alina)
„Unsere Highlights waren der Tag in Zandvoort, wo wir mit unseren Freunden am Strand saßen, und die Grachtenfahrt. Wir hatten die beste Zeit zusammen und haben viele lustige Momente zusammen erlebt.“ (Isabella&Pia)
„Wir freuen uns, mit so sympathischen und verlässlichen Schülerinnen und Schüler unterwegs sein zu dürfen. Gemeinsam auf den Spuren von Anne Frank in Amsterdam zu sein, hat uns berührt.“ (Luise Schmidt, Marius Gregg, Laura Nowak & Julia Krickau)
Text und Fotos: Luise Schmidt


In der Woche vor den Herbstferien verbrachten die Leistungskurse Mathematik und Geschichte zusammen mit Frau Kauba, Herrn Stüeken und Frau Kleymann 5 Tage in Paris. Nach der denkbar unkomplizierten Anfahrt in gut 5 Stunden mit dem Eurostar von Dortmund direkt nach Paris Nord stürzten wir uns nach der Ankunft in unserer superzentral gelegenen und sehr sympathischen christlichen Jugendherberge gleich in das Großstadtleben der Ville de lumière et de l‘amour.
Unser abwechslungsreiches Programm ließ uns eintauchen in Geschichte, Kultur und Savoir Vivre. Eine Bootsfahrt auf der Seine, Spaziergänge durch Montmartre, Saint Germain des Prés, das Marais und über die Île de la Cité zeigten uns ganz unterschiedliche Facetten von Paris. Wir besichtigten den Eiffelturm (by night mit dem Aufzug hoch auf 281 Meter oder bei Tageslicht für die Wagemutigen zu Fuß hoch bis zur zweiten Etage), die frisch renovierte Kathedrale Notre Dame, das Grabmal von Napoléon im Invalidendom, den Louvre und den Arc de Triomphe, wo wir die tägliche Zeremonie der Commémoration inklusive Marseillaise verfolgen konnten. Wir fuhren raus nach Versailles, wo wir das Schloss und die Gärten besichtigten. Nebenher gab es auch noch genügend Zeit für eigene Unternehmungen: einige aus dem Deutsch-LK besuchten das Grab von Heinrich Heine, Mitglieder des Sport LK, die bereits jeden Tag vor dem Frühstück ihre Laufeinheit an der Seine und auf den Champs Elysées absolviert hatten, besichtigten den Parc des Princes und das Stade de France, den Galéries Lafayette wurde ebenso ein Besuch abgestattet wie dem Musée d‘Orsay, wieder andere schmökerten bei den Bouquinistes, wagten sich an eine Portion Moules Frites oder leisteten sich ein Eis bei Berthillon (eine Kugel 6€ !). Die französische Sprache konnte natürlich ebenso angewandt werden, bonjour Paris! Schließlich haben wir auch noch etwas für‘s Leben gelernt: Wie bezieht man ein französisches Bett? Wo ist der Aufschnitt am Frühstücksbuffet? Und wo sind die Teller? Frankreich ist ja noch bürokratischer als Deutschland ?! Wie bekommt man 27 Personen (mit Koffern) in eine volle Metro?
Auch die Proteste der Schülerinnen und Schüler haben wir am Rande mitbekommen – Gott sei Dank bevor es am Samstag nach unserer Abfahrt so richtig zur Sache ging: die mit Graffiti besprühte Julisäule auf der Place de la Bastille zeugte bereits von großer Wut: « soutien aux lycéens », « Macron démission » und « taxez les ultrariches » war da u.a. zu lesen, viel Blaulicht, Sirenen und Trillerpfeifen in der Ferne zu hören und die Warnung unserer Stadtführerin, bestimmte Bereiche zu meiden (Place de la République) und auch dort nicht in die Métro zu gehen, weil das Tränengas von der Lüftung nach unten gesogen wird, haben wir dankend angenommen und befolgt.
Am Freitag Abend fuhren wir müde und voller schöner und interessanter Eindrücke wieder heim, um zu guter Letzt mit einer Stunde Verspätung um Mitternacht wieder in Dortmund anzukommen: die Deutsche Bahn hat unseren französischen Hochgeschwindigkeitszug gnadenlos ausgebremst und alle anderen Züge zum Wohle der eigenen Statistik vorbeifahren lassen.
Text: Sabine Kleymann, Foto: Charlotte Kauba
