Am 12.07.2026 brachen die Kurse des Faches Geschichte der Q1 für eine viertägige Studienfahrt nach Berlin auf. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Carsten Linz, Birgit Berendes, Stephanie Nattkemper und Lara Dornieden. Neben einem gut organisierten Programm, welches den Einblick und die Vertiefung in mehrere Epochen der preußischen und deutschen Geschichte ermöglichte, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in ihrer Freizeit die Stadt mit ihrer kulturellen Vielfalt selbstständig zu erkunden. Am ersten Tag lernten die Teilnehmenden viel Interessantes über die Geschichte der DDR und ihrer Verfolgungspolitik durch den Besuch des DDR-Museums und des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen, wo Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihren Erlebnissen berichteten. Ein weiteres Highlight war der zweite Tag, als die Reisegruppe nach Potsdam fuhr und mit dem Fahrrad die Stadt erkundete. Doch nicht nur mit der Geschichte beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler, sondern auch mit der Politik. So besuchten sie am dritten Tag den Bundestag und bekamen die Möglichkeit eines Gesprächs mit einem Wissenschaftlichen Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten. Danach wechselte der Fokus auf die Zeit des Dritten Reichs und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. Besonders spannend waren die Führungen durch das Museum der jüdischen Geschichte, die die Anwesenden sehr bewegten. Am Abreisetag erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Stadtführung von Herrn Linz, die beim Stadtschloss endete. Dort konnten sie eine Aussicht von der Terrasse genießen und bekamen dann eine Führung durch das Humboldt-Forum. Daraufhin machten sie sich am späten Nachmittag auf den Heimweg. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine erfolgreiche und sehr lehrreiche Fahrt war, von der man viel mitnehmen konnte.









von Adrian Effenberger (Q1)