Auf den Spuren des Kaisers Konstantin bewegte sich der Lateinkurs der EF vom 1.-3. Juli in der
Römerstadt Trier. Obwohl die Bauten sowie die Geschichten der einst dort ansässigen Römer im
Fokus standen, bot die Stadt eine weitaus größere Themenvielfalt als nur die Antike. Ob Kaiser,
Heiliger oder französischer General, sie alle beeinflussten den Ort an der Mosel auf ihre eigene Art
und Weise. Einen Einblick in das Leben der römischen Soldaten in einem der wichtigsten
Monumente Triers, der Porta Nigra, erfuhren die Schüler am eigenen Leib in Form einer
Erlebnisführung mit Schauspielern, die als Centurio beziehungsweise Soldat agierten. Allein die
Porta Nigra hat eine wechselnde Geschichte, aber auch andere Gebäude weisen Spuren der
verschiedenen Epochen auf. Um diese sowohl besser nachvollziehen als auch überhaupt
erkennen zu können, informierte Frau Berendes die Schüler mit der Hilfe des pensionierten
Lehrers Herrn Kottmann ausführlich über alle Sehenswürdigkeiten, wie z. B. das Amphitheater, die
Konstantinsbasilika, den Trierer Dom, die Liebfrauenkirche und die ganzen Monumente im
Landesmuseum. Doch auch außerhalb der multiplen Informationen verbrachte die Schülerschaft
gemeinsam mit der Lehrerschaft eine fröhliche Zeit. Dabei herrschte sogar manchmal Euphorie
darüber, zumindest Teile römischer Inschriften zum Abschluss des fünfjährigen Lateinunterrichts
übersetzen und verstehen zu können. Doch nicht nur Geschichte kann unterhaltsam wirken,
sondern auch gemeinschaftliche Spieleabende mit Frau Berendes, Frau Meyer, Herrn Kottmann
und Herrn Brunnert sorgten für lustige Momente.




von Lena Mette (EF)