Die Biologiekurse der Q1 arbeiten derzeit mit einer besonderen Unterrichtsmethode: Im Mittelpunkt steht die Wanderausstellung „Natur im Wandel“ des Biologischen Zentrums in Lüdinghausen.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Natur ständig verändert. Sie zeigt anschaulich, dass Tier- und Pflanzenarten kommen und gehen, sich ausbreiten oder verdrängt werden. Dabei wird deutlich, dass sowohl natürliche Prozesse als auch menschliche Einflüsse – etwa Globalisierung oder Klimawandel – diese Entwicklungen vorantreiben. Ein besonderer Fokus liegt auf sogenannten „Neobiota“, also Arten, die durch den Menschen in neue Lebensräume gelangt sind und dort ökologische Gleichgewichte verändern können.
Damit passt die Ausstellung ideal zum Lehrplan der Jahrgangsstufe Q1 im Bereich Ökologie. Themen wie Ökosysteme, Artenvielfalt, Einfluss des Menschen auf die Umwelt und nachhaltige Entwicklung werden hier praxisnah und verständlich vermittelt.
Zugleich bietet die Arbeit mit der Ausstellung eine willkommene Abwechslung zum klassischen Unterricht: Statt nur mit dem Schulbuch oder digitalen Quellen aus dem Internet zu arbeiten, setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv, anschaulich und eigenständig mit den Inhalten auseinander. So wird Lernen lebendig und greifbar.
Ein besonderer Dank gilt dem Biologischen Zentrum in Lüdinghausen, das diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hat und damit einen wertvollen Beitrag zum Unterricht leistet.


von Marius Gregg