Mit dem Preis „Gute gesunde Schule“ werden Schulen ausgezeichnet, denen es besonders gut gelingt, Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung zu integrieren, denn ein gesundes Schulklima hilft Schülerinnen und Schülern beim Lernen.
Er ist der am höchsten dotierte Schulpreis in Deutschland. Das AFG konnte überzeugen und erhielt ein Preisgeld von rund 13.000 Euro. Beworben haben sich in diesem Jahr 122 Schulen. 35 von ihnen erhalten die begehrte Auszeichnung.
Schulministerin Dorothee Feller, die die Preise in Düsseldorf überreichte, betonte: „Die ausgezeichneten Schulen zeigen, wie ein starkes Schulklima, gegenseitiger Respekt und gute Rahmenbedingungen den Lernerfolg fördern. Sie machen deutlich, dass Schulentwicklung dort besonders gut gelingt, wo das Wohl aller Beteiligten mitgedacht wird. Dazu gratuliere ich sehr herzlich.“
In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren mussten sich die Schulen für die Auszeichnung qualifizieren. Ein Qualitätsmerkmal bei der Bewertung war beispielsweise die Gestaltung der Arbeitsplätze, der Arbeitsbedingungen oder des Schulgeländes. Weitere Pluspunkte konnten Schulen sammeln, wenn sie Möglichkeiten schaffen, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sich im Tagesverlauf erholen oder sich bewegen können. Darüber hinaus wurde darauf geschaut, was die Schulen unternehmen, um ein positives Schulklima zu fördern, auf Heterogenität in der Schülerschaft zu reagieren oder alle Schulakteure an der Schulentwicklung zu beteiligen.
Kaja Bork als Gesundheits-Koordinatorin nahm den Preis aus den Händen der Ministerin entgegen. Begleitet wurde sie durch den Schulleiter, den Ko-Koordinator Florian Warias und den Schülersprecher Steffen Kramer (Q1).



von Marcel Damberg