Am 15. April 2026 fand am Anne-Frank-Gymnasium die Spielemesse „Gamedays“ statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 nahmen im Rahmen des Faches Medienwelten an dem Projekt von Gameshift NRW teil.
Nachdem die Medienscouts unserer Schule die Messe zusammen mit Lotta Krickel und Janosch Krüger (beide von Gameshift NRW) einen Tag zuvor aufgebaut und vorbereitet hatten, ging es am Morgen direkt los. Jede Klasse wurde mit einem kleinen Spiel begrüßt, bei dem es um Fragen zum eigenen Medienkonsum ging. Anschließend wurde jede Klasse in Kleingruppen eingeteilt, die nacheinander fünf verschiedene Stationen zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Gaming und Social Media besuchten.
Bei den Shifties sollte zum Beispiel ein Handy mit nur sechs Apps gebastelt werden, so dass man sich gut überlegen musste, welche Apps man eigentlich wirklich täglich braucht. An der VR-Station ging es eher darum, wie Medien für Entspannung und Kreativität genutzt werden können: nur mit Hilfe einer VR-Brille und dem eigenen Zeigefinger konnte dort ein Bild in die Luft gezeichnet werden, das für Zuschauende auf einem mobilen Bildschirm live mitverfolgt wurde. Begleitet wurde das immersive Erlebnis von den aktuellen Medienscouts aus der Oberstufe, für die „moderne Medienschulung ein wichtiger Baustein der Zukunft in Schule“ ist.
Für den Bereich Gaming wurden zwei kompetetive Spiele angeboten und ausgiebig von den Schülerinnen und Schülern getestet. An der Switch konnten bis zu vier Personen im Spiel Mariokart gegeneinander antreten, um anschließend das Spiel zu beurteilen. Das hat Alexandra (8a) besonders gut gefallen: „Das ist ein gutes Spiel, weil es darum geht dark patterns zu vermeiden. Außerdem stärkt es den Teamgeist, weil man mit Freunden oder Familie zusammen spielt.“ Alex (ebenfalls 8a) war dagegen von dem Spiel Lovers in a dangerous spacetime begeistert: „Das ist sehr gut, wir haben Vieles dazu gelernt!“
Die Organisatorin der Gamedays an unserer Schule, Frau Osthoff, zog am Ende des Projekts ebenfalls eine positive Bilanz. Ihr gefiel besonders, wie Gameshift NRW es schafft, die Schülerinnen und Schüler genauer bei den Spielen hinsehen zu lassen und auf Mechanismen wie dark patterns aufmerksam zu machen. Statt um zeitliche Beschränkungen oder Verbote gehe es darum die Reflexion anzuregen: Was macht das Spiel mit mir? Wie gehe ich damit am besten um? Daher ist auch eine weitere Zusammenarbeit mit Gameshift NRW im Fach Medienwelten geplant.




von Jil Högele