(Foto: Sieger beim Informatik-Biber-Wettbewerb: Dustin Hegner, Emma Blumenstein, Anton Mors, Max Timmel, Connor Keding und Simon Mette [von links]; es fehlen: Mia Niehues, Johanna Last, Gjeneta Idrizaj und Paul Holtmann)

Im vergangenen November fand zum mittlerweile siebten Mal der "Informatik-Biber"- Wettbewerb am Anne-Frank-Gymnasium statt. So viele Schülerinnen und Schüler wie in diesem Jahr nahmen allerdings noch nie am Lösen der Logik-Knobel-Aufgaben mit Informatikbezug teil: 344 Teilnehmer lösten - teils im Rahmen des Unterrichts und teils als freiwillige Hausaufgabe - die Aufgaben, die in ihrer Anzahl und in ihrem Schwierigkeitsgrad je nach Jahrgangsstufe variierten. Die Verteilung der Preise an die Schulen nimmt immer einige Zeit in Anspruch, zumal die Träger und Förderer des kostenlosen Wettbewerbs stets versuchen, möglichst viele und gute Preise für die besonders erfolgreichen Teilnehmer bereit zu stellen. Als Anerkennung der besonderen Leistungen können die Urkunden und Preise im Februar des Folgejahres übergeben werden.

In diesem Jahr können wir besonders stolz sein auf zwei Erstplatzierte: Mia Niehues (Klasse 6d) und Anton Mors (Klasse 7b) erhielten als Preise eine Biber-Tasche bzw. eine Power-Bank. Als Zweitplatzierte bekamen Johanna Last, Connor Keding, Gjeneta Idrizaj (alle Klasse 6), Emma Blumenstein, Max Timmel (Klasse 7), Simon Mette (Klasse 8) sowie Paul Holtmann und Dustin Hegner (Stufe EF) einen Biber-Kugelschreiber. Zudem gab es noch 88 Sieger im "3. Rang" sowie 116 Anerkennungen.

Damit wird auch deutlich, dass

außerordentlich viele Schülerinnen und Schüler am AFG besondere Leistungen im Fach Informatik zeigen. Dabei geht es im Wettbewerb wie auch im Fach Informatik nicht um das reine Programmieren oder um die Benutzung spezieller Programme. Vielmehr geht es darum, sich in Strukturen und Problemstellungen zu vertiefen, die wichtig in der digitalen Welt und ebenso bei der Benutzung wie bei der Programmierung von Computersystemen sind. Typisch sind beispielsweise Aufgaben zum Finden günstigster Wege, wie sie von autonomen Robotersystemen oder Navigationssystemen erfasst und gelöst werden müssen. Die Aufgaben sind dabei immer in netten Geschichten verpackt: Beispielsweise möchte ein Biber seiner Freundin im Tal ein Holzstück über ein Flusssystem zukommen lassen. Unterwegs gibt es allerdings Brückentrolle, die nicht besseres zu tun haben, als Treibgut auf dem Fluss nach bestimmten Regeln gegen anderes Treibgut auszutauschen. Die Schüler/innen müssen nun herausfinden, welcher Gegenstand vom Biber in den Fluss geworfen werden muss, damit später das beabsichtigte Holzstück bei der Biberdame im Tal ankommt.